Atomuhr Deutschland
Jahreskalender

Förderungen


Der Kauf einer Wärmepumpe ist Ihre Rente von Morgen. Kalkulierbare Heizkosten über Jahrzehnte sichern nicht nur Ihre Zukunft, sondern steigern auch den Wert ihrer Immobilie.

 

Förderungen sind in verschiedensten Varianten erhältlich. KFW Bank, MAP (BAFA-Förderung) und teilweise je nach Energieversorger und Gemeinden stehen zusätzliche Programme zur Verfügung.

Wir können nur eine kleine Übersicht der wichtigsten Förderungen aufzeigen. Je nach Gebäude und Umbaumaßnahmen sind teilweise zusätzliche Programme zur Wärmepumpen-Förderungen möglich.






Neu seit Jahresanfang ist eine zusätzliche Förderung von + 20% zur Basisförderung der BAFA für Wärmepumpenanlagen, wenn die alte Heizanlage energetisch saniert wird. Gültig für Nachtspeicherheizungen, Öl und Gaskessel (kein Brennwert-Geräte!).






Neue Förderungen* für WärmepumpenMap (BAFA-Förderung)
Der KfW-Ergänzungskredit (Programm 167) und "Energieffizient Bauen" (Programm 153) dürfen ohne Einschränkungen mit der BAFA-Förderung kombiniert werden.


Achtung! Für Neubauten muß vor Auftragserteilung der Massnahmen, der Antrag mit JAZ-Berechnung und Angebot bei der BAFA eingegangen sein und eine Eingangsbestätigung vorliegen. Dies gilt für Privat, Freiberufler und Gewerbe!


Die größte Verbesserung im Fördersegment Wärmepumpen sieht das Förderprogramm für erdgekoppelte Systeme im Ein- und Zweifamilienhausbereich vor. Diese besonders effizienten Anlagen erhalten zukünftig mindestens 4.000 € statt wie bisher 2.800 €, mit Erdsonde sogar 4.500 €.

Bei sehr hoher Effizienz des Erdwärmesystems und Erreichen der Innovationsförderung, werden im Bestand sogar 6.750 € gefördert.


Neu ist die Förderung von besonders effizienten Wärmepumpen im Neubau. Hier werden in Verbindung mit einer Erdsonde sogar 4.500 € im Rahmen der Innovationsförderung angeboten.

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) belohnt den Einbau einer effizienten Wärmepumpemit attraktiven Fördersummen.


Die seit 2012 geltenden Förderbedingungen werden am 1. April 2015 von einer neuen Förderrichtlinie abgelöst. Wärmepumpen bis 100 kW Nennwärmeleistung:

  • Luft/Wasser-Wärmepumpen - Sole/Wasser-Wärmepumpen - Gas-Wärmepumpen
  • Direktverdampfung (Direktübertragung)/Wasser-Wärmepumpen
  • Wasser/Wasser-Wärmepumpen
  • Sonderformen (z. B. Abwärmenutzung; solare oder solarunterstützte Wärmepumpensysteme)


Darüber hinaus dürfen nur Wärmepumpen, die einen Mindest-COP-Wertaufweisen und diesen durch einen unabhängigen Prüfbericht nachweisen können gefördert. Eine Liste förderfähiger Wärmepumpen finden Sie bei der BAFA.  

Nicht gefördert werden…

  • … selbst gebaute Anlagen, Prototypen und gebrauchte Anlagen,
  • … Luft/Luft- und Brauchwasser-Wärmepumpen


Welche allgemeinen Fördervoraussetzungen gibt es?

Gefördert werden Wärmepumpen, wenn sie zur…

eingesetzt werden.


Bivalente Systeme ebenfalls förderfähig, müssen aber die allgemeinen und Effizienzvoraussetzungenerfüllen. Wärmepumpen, die in Wohngebäuden nur zur Raumheizung bzw. nur zur Warmwasser- bereitungeingesetzt werden, werden nicht gefördert!


Darüber hinaus muss…

  • … ein Wärmemengen- und ein Stromzähler eingebaut,
  • … ein hydraulischer Abgleich durchgeführt (außer bei Direktkondensationswärmepumpen),
  • … ein Nachweis über die Anpassung der Heizkurve an das entsprechende Gebäude erbracht,
  • … mindestens eine Umwälzpumpe mit Mindest-Effizienzklasse A,
  • ... die Erfüllung der Anforderungen ist nachzuweisen.



Wie effizient muss die Wärmepumpe sein, um gefördert zu werden?

Um gefördert zu werden, muss die Wärmepumpe folgende Mindestwert:

  1. auf der Liste förderfähiger Wärmepumpen des BAFA verzeichnet sein und
  2. eine Mindest-Jahresarbeitszahl erreichen, die anhand VDI 4650 berechnet wird

 

Basisförderung

Innovationsförderung

 

Wohngebäude*

Nicht-Wohngebäude**

 

Sole/Wasser- und Wasser/Wasser-WP

≥ 3,8

≥ 4,0

≥ 4,5

Luft/Wasser-WP

≥ 3,5

≥ 3,5

Gas-WP

≥ 1,25

≥ 1,3

≥ 1,5

  Die Jahresarbeitszahl kann unkompliziert mit unserem JAZ-Rechnerermittelt werden.
  * Kombinierte Warmwasserbereitungund Raumheizung verpflichtend  ** Nur Raumheizung verpflichtend



Wie hoch sind die Zuschüsse (Basisförderung)?

Die Höhe der Zuschüsse richtet sich nach den Nennwärmeleistungen der Wärmepumpen und ist in einer Förderrichtlinie (Stand: 1. April 2015) festgelegt, die vom zuständigen Bundeswirtschafts-ministerium erlassen wurde.

 

Folgende Zuschüsse werden in der Basisförderung für den Gebäudebestand gewährt:

 

Förderhöhe

Mindestförderbetrag

Sole/Wasser-WP (mit Erdsonde)

100 EUR / kW

4.500 EUR

Wasser/Wasser- und sonstige Sole/Wasser-WP

100 EUR / kW

4.000 EUR

Luft/Wasser-WP (leistungsgeregelt* bzw. monovalent)

40 EUR / kW

1.500 EUR

Luft/Wasser-WP (sonstige)

40 EUR / kW

1.300 EUR

Gas-Wärmepumpen

100 EUR / kW

4.500 EUR


Werden auch Wärmepumpen im Neubau gefördert?

Seit dem 1. April 2015 kann für Wärmepumpen in neu errichteten Gebäuden die sogenannte Innovationsförderung beantragt werden. Hier gelten verglichen mit bestehenden Gebäuden allerdings verschärfte Anforderungen. Darüber hinaus müssen die Gebäude natürlich auch die Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV) erfüllen.


Neben dem MAP kann auch das KfW-Programm "Energieeffizienz Bauen" (Programmnummer 153), mit einem Tilgungszuschuss von bis zu 16.875 EUR, in Anspruch genommen werden.


Warum muss der hydraulische Abgleich durchgeführt werden?

Die Durchführung des hydraulischen Abgleichs ist Voraussetzung für die Förderung einer Wärmepumpenanlage. Ohne den hydraulischen Abgleich bzw. ohne den entsprechenden Nachweis kann das BAFA den Zuschuss nicht bewilligen und auszahlen.

Wer darf Förderanträge stellen?

  • Privatpersonen (bis 9 Monate nach Inbetriebnahme oder Optimierungmaßnahme)
  • Freiberufler – Unternehmen (Antrag vor dem Vorhabensbeginn)
  • Kommunen, kommunale Gebietskörperschaften und Zweckverbände
  • sonstige juristische Personen des Privatrechts (gemeinnützige Organisationen/Genossenschaften)
  • Hersteller förderfähiger Anlagen, insofern sie Anlagen als Contractoren zur Nutzung durch Dritte betreiben

Was ist die Innovationsförderung?

Mit der Innovationsförderung sollen besonders effiziente Wärmepumpen – sowohl im Bestand als auch in Neubauten – gefördert werden.


Auch die Prozesswärmebereitstellung wird einbezogen. Hier müssen die Wärmepumpen entweder eine JAZ ≥ 4,5(elektr. Wärmepumpen) bzw. ≥ 1,5 (Gas-Wärmepumpen) vorweisen oder eine besonders hohe Systemeffizienz aufweisen. Damit sind Anlagen gemeint, die durch die Einbindung weiterer Bauteile besonders effizient sind. Die Optionen sind auf einer Liste beim BAFA aufgeführt.


Weiterhin verpflichtend sind die Verwendung von Flächenheizungenund ein Qualitätscheck nach einem Jahr inkl. Messung der Jahresarbeitszahl.


In der Innovationsförderung gelten folgende Fördersätze:

  • Bestand: Zuschlag von max. 50% der Basisförderung und Neubau: Förderung in Höhe der Basisförderung
    WICHTIG: In Innovationsförderung muss der Antrag VOR Projektbeginn gestellt werden!


Wie wird die Prozesswärmebereitstellung gefördert?

In Abgrenzung zu Raumwärme und Warmwasser ist hier Wärme gemeint, die in Betrieben zur Herstellung, Weiterverarbeitung oder Veredlung von Produkten oder zur Erbringung einer Dienst-leistung mit Prozesswärmebedarf genutzt wird. Eine Liste mit Anwendungsfällen gibt es bei der BAFA.


Die Anlage darf anteilig auch Raumwärme und Warmwasser bereitstellen, der überwiegende Teil muss aber für o.g. Zwecke verwendet werden. Der Förderbetrag liegt bei max. 30 Prozent der förderfähigen Nettoinvestition. Diese wiederum ist bei 60.000 EUR gedeckelt. Maximal werden also 18.000 EUR ausbezahlt.


Was ist der Kombinationsbonus?

Zusätzlich zu der Basisförderung für eine effiziente Wärmepumpekann ein Bonus von 500 EUR gewährt werden, sofern gleichzeitig eine förderfähige Solarkollektoranlage oder Biomasseanlage zur Raumheizung und Warmwasserbereitung errichtet wird, eine Solarkollektoranlage zur reinen Warmwasserbereitung angeschlossen wird.


Eine nicht förderfähige Solarkollektoranlage (mind. 7 m²) eingebunden, die einen Beitrag als Wärmequellefür die Wärmepumpeleistet, wird oder die Wärmepumpe an ein Wärmenetz angeschlossen wird.


Seit 01.04.2015 werden auch Optimierungsmaßnahmen gefördert:

Optimierungsmaßnahme…

Anforderung

Förderhöhe

… bei Errichtung der Heizungsanlage*

Maßnahmen zur Effizienzsteigerung bei Errichtung einer geförderten Anlage gemäß BAFA-Liste (siehe unten)

Max. 10% der Investitionskosten

Max. 50% der Basisförderung

 

 



  • Ausbau Gas-/Öltank einschl. Entsorgung des alten Tank und Wiederherstellung der Außenanlagen bei erdbedeckten Tanks und Altheizung einschl. Entsorgung
  • Austausch oder erstmaliger Einbau von Flächenheizsystemen und Heizleisten (System-Vorlauftemperaturen unter 35°C) inkl. Anpassung oder Erneuerng von Rohrleitungen
  • Austausch von Heizkörpern durch NT-Heizkörper (Vorlauftemperatur unter 60°C)
  • Austausch "kritischer"Heizkörper zur Systemtemperaturreduzierung
  • Einbau sowie Ersatz von zur Heizungsanlage zugehöriger Mess-, Steuer- und Regelungstechnik
  • Einbau voreinstellbarer Heizkörperthermostatventile und von Strangdifferenzdruckreglern
  • zusätzliche Dämmung des bestehenden Verteilnetzes und des Speichers
  • Umstellung des Warmwassersystems, d.h. Integration in die Heizungsanlage inkl. notwendiger Sanitärarbeiten,Austausch der Armaturen, Einsatz wassersparender Maßnahmen, Abwasser-Wärmerückgewinnung)
  • Einbau einer hocheffizienten Zirkulationspumpe
  • notwendige Maler-, Putz- und Wandverkleidungsarbeiten, Herstellung notwendiger Wand- und Deckendurchbrüche inkl. Dämmmaßnahmen
  • Erneuerung des Schornsteins oder Erstellung von Steigsträngen inkl. Verkleinerung
  • Einrichtung oder Neubau eines Heizraums bzw. Bevorratungsbehälters für Biomasse
  • notwendiger bauliche Maßnahmen am Heiz- und Kesselraum
  • Maßnahmen zur Volumenstromregelung, Umbau von Ein- in Zweirohrsysteme
  • Ersatz und erstmaliger Einbau von Pufferspeichern (sofern nicht gefordert oder extra gefördert)
  • Inbetriebnahme, Einregulierung und Einweisung






KFW – Privatpersonen – Produktnr. 167


Das Wichtigste in Kürze!

  • 1,00 % effektiver Jahreszins (Aktuelle Konditionen auf der KFW Homepage)
  • für alle, die ihre Heizungsanlage in Wohngebäuden auf erneuerbare Energien umstellen
  • bis 50.000 Euro für jede Wohneinheit
  • bis zu 10 Jahren Kreditlaufzeit bei festem Zinssatz


Wir fördern den Einbau einer neuen Heizungsanlage auf Basis erneuerbarer Energien, wenn Ihre bestehende Heizungsanlage vor dem 01.01.2009 installiert wurde.


Einzelmaßnahmen:

Als Einzelmaßnahmen fördern wir zum Beispiel folgfende Heizungsanlagen:

  •  thermische Solarkollektoranlagen bis 40 m2 Bruttokollektorfläche (inklusive Anlage zur          ausschließlichen Trinkwarmwasserbereitung)
  • Biomasseanlagen mit einer Nennwärmeleistung von 5 kW bis 100 kW (zum Beispiel Holzvergaser, Pelletheizungen, Holzhackschnitzelheizungen)
  • Wärmepumpen mit einer Nennwärmeleistung bis 100 kW
  • kombinierte Heizungsanlagen auf Basis erneuerbarer Energien und fossiler Energieträger


Kauf von saniertem Wohnraum

Wenn Sie sanierten Wohnraum kaufen, können die Kosten der neuen Heizungsanlage gefördert werden, wenn diese gesondert ausgewiesen sind (z.B. im Kaufvertrag)


Dieses Förderprodukt kommt nicht in Frage für:

  • Ferienhäuser und -wohnungen
  • Umschuldungen bestehender Kredite
  • Nachfinanzierungen bereits begonnener oder abgeschlossener Vorhaben


Wir fördern Sie, wenn Sie

  • eine Wohnimmobilie sanieren oder
  • Ersterwerber von saniertem Wohnraum oder
  • Contracting-Geber sind.


Zinssätze und Laufzeiten

Sollzins (Effektivzins) pro Jahr

Laufzeit

tilgungsfreie Anlaufzeit

Zinsbindung

   1,00 % (1,00 %)

        4-10 Jahre

   1 - 2 Jahre

  10 Jahre


Sondertilgung
Sie können den gesamten ausstehenden Kreditbetrag tilgen. Dafür fällt ein Vorfälligkeitsentgelt an.


Sicherheiten
Art und Höhe der Sicherheiten vereinbaren Sie mit Ihrem Finanzierungspartner (Hausbank).


Kredithöhe und Auszahlung

  • bis zu 50.000 Euro für jede Wohneinheit. Bitte beachten Sie, dass die Summe aus Kredit und BAFA-Zuschuss die förderfähigen Kosten nicht übersteigen darf.
  • Auszahlung zu 100 %  - abrufbar wahlweise in einer Summe oder in Teilbeträgen
  • Sie können den Kredit innerhalb von 12 Monaten nach Zusage abrufen. Eine Verlängerung auf maximal 36 Monate ist möglich.
  • 4 Monate und 2 Bankarbeitstage nach Zusage fällt eine Bereitstellungsprovision in Höhe von
    0,25 % pro Monat auf den noch nicht abgerufenen Kreditbetrag an.


Rückzahlung

Während der tilgungsfreien Anlaufjahre zahlen Sie monatlich nur die Zinsen – danach gleich hohe monatliche Annuitäten (Zins und Tilgung).


Beantragen Sie Ihren Förderkredit

Vereinbaren Sie vor der Erneuerung der Heizungsanlage einen Termin bei Ihrem Finanzierungs-partner (Hausbank). Dieser beantragt den KfW-Kredit für Sie.





Quelle:

BAFA:   

http://www.bafa.de/bafa/de/energie/erneuerbare_energien/waermepumpen/basis_und_zusatzfoerderung/index.html


und


Wärmepumpe.de (BWP)



                    www.waermepumpe.de/foerderung




Übersicht:




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